Die ökosozialistische Alternative

Noch einmal zu den Zoonosen, der industriellen Landwirtschaft und unserem gestörten Mensch-Tier-Verhältnis: Die SOZ (= Sizialistische Zeitung (Ausgabe April 2021) bringt einen wichtigen Artikel hierzu von Marius Gilbert, Eoidemiologe an der Freien Universität Brüssel.

Die globale Marktwirtschaft wird es nicht richten. Sie erweist sich unfähig, den Klimawandel aufzuhalten, unfähig, die Umweltzerstörung und das Artensterben aufzuhalten, unfähig, das Mensch-Tier-Verhältnis auf eine ethische Grundlage zu stellen, unfähig, Vorsorge und Fürsorge bei Pandemien sicherzustellen, unfähig, eine für die Lebensbedingungen und die Gesundheit aller Menschen auf diesem Planeten gute Perspektive zu entwickeln. Die Alternative kann gleichwohl nicht im Staatskapiatlismus chinesischer Prägung und schon gar nicht in einer Rückkehr zu einem Gesellschaftsmodell stalinistischer Prägung liegen. Die Alternative ist ein basisdemokratisch aufgebautes ökosozialsitisches Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das die globale Perspektive im Blick hat. Zu empfehlen ist die Lektüre der „Internationale“, einer Zeitschrift der auf die Initiative Leo Trotzkis zurückgehenden Vierten Internationale. In der Frühjahrsausgabe 2021 schreibt der brasilianisch-französische Philosoph Michael Löwy (der die Walter-Bejanmin-Gastprofessur in Kassel innehatte und dessen Studien zu deutschen Denkern der Utopie wärmstens zu empfehlen sind) einen Überblicksartikel zur ökosozialistischen Perspektive. Ebenso empfehlenswert die Artikel des Salzburger Sozialgeographen Christian Zeller.

Michael Löwy über Ökosozialismus

Christian Zellers Kritik des Green New Deal

Weitere Artikel zur Konversion der Industrie

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